Wissen dort erfassen, wo es entsteht Besonders viel Wissen geht in Über- gabegesprächen, Meetings und Ab- stimmungen verloren – gerade dann, wenn Renteneintritte absehbar sind, aber Zeit für Dokumentation fehlt. KI-gestützte Tools setzen genau hier an und dokumentieren automatisch, was sonst nur mündlich weitergege- ben würde. Unternehmen nutzen hierfür bei- spielsweise: ic eam emium mit Intelligent Recap, das Meetings zusammenfasst, Kapitel bildet und Aufgaben markiert. m AI Companion, das Ge- sprächszusammenfassungen erstellt und die Nachbereitung unterstützt. Google Meet mit Gemini („Take notes for me“), das direkt im Termin Notizen und nächste Schritte gene- riert. eai, das Gespräche transkribiert, zusammenfasst und Aufgabenlisten erstellt und sogar als Chat über ver- gangene Meetings nutzbar ist. aiute Übergabegespräche werden nicht nur protokolliert, sondern lassen sich direkt als struk- turierte Wissensbausteine weiterver- wenden. KI entfaltet ihren Nutzen dann, wenn sie nicht als zusätzliche Dokumentation empfunden wird, sondern als Werkzeug zur täglichen Entlastung. m Dokumentenchaos zum Wissenszugang Wissen existiert in Unternehmen an vielen Orten – verteilt auf Laufwerke, E-Mails, Chats und Fachanwendungen. Die Herausforderung liegt weniger im Festhalten als im Wiederfinden. Genau hier kommen KI-gestützte Such- lösungen und Knowledge Assistants ins Spiel, die Wissen aus bestehenden Quellen bereitstellen und so nach einem Personalwechsel weiter nutz- bar machen. Zum Einsatz kommen beispielsweise: amberSearch (DE) ist ein Beispiel für KI gestützte Suche, die Unterneh- menswissen über verschiedene Sys- teme hinweg auffindbar und Fragen schneller beantwortbar macht. Glean (USA) ist ein verbreiteter Anbieter für eine „Google ähnliche“ Unternehmenssuche mit KI-Antwor- ten über viele angebundene Systeme hinweg. IntraFind iFinder (DE) bietet Enter- prise Search und KI-Assistenz, um Informationen aus unterschiedlichen Datenquellen zentral zugänglich zu machen. ic ilt kann in Microsoft-lastigen Unternehmen ein zentraler Zugang sein, um Inhal- te aus Dateien, Mails, Chats und Terminen im Arbeitsfluss nutzbar zu machen. aiute Wenn Schlüsselperso- nen wegfallen, bleibt zumindest das auffindbare Wissen erhalten – neue Kolleginnen und Kollegen finden schneller Antworten und Zusammen- hänge. ait agmatimu ta Großprojekt nternehmen, die ünstliche ntelligenz erfolgreich zur Wissenssicherung einsetzen, starten selten mit einem ammutroekt. eährt hat sich ein klarer, ragmatischer nsatz . bergaben und Wissensinterviews erfassen esräche aufzeichnen und automatisch erdichten ature. . nhalte strukturiert zugänglich machen eta über gestützte uche oder issensbereiche tructure. . ritische bläufe standardisieren als dokumentierte hecklisten, rbeitsan eisungen und s rocess. Gerade enn es um den Renteneintritt lang ähriger itarbeitender geht, lohnt sich eine einfache riorisierung elche ufgaben bergen das gröte Risiko, enn niemand sie mehr erklären kann Eine rage, die or dem Hintergrund on achkräftemangel, stei gender omleität und demografischem andel massi an edeutung geinnt. ntorten können sinnoll eingesetzt mithilfe ünstlicher ntelligenz und einer breiten alette on assgenauen ools ge funden werden. Hinweis: Der Marktüberblick nennt ausgewählte Bei- spiele und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Je nach Branche, IT-Landschaft und Datenschutzan- forderungen können weitere Anbieter und Lösungen sinnvoll sein. PROCESS Erfahrung in Abläufe übersetzen Der größte Hebel entsteht, wenn Er- fahrungswissen nicht nur gespeichert wird, sondern als Prozesswissen vor- liegt: als klare Schrittfolgen, Standards und wiederholbare Abläufe. Prozesse lie kumetiee Für wiederkehrende Tätigkeiten, die oft nur erfahrene Mitarbeitende beherrschen, werden Abläufe direkt während der Arbeit aufgezeichnet und als Anleitung (Click by click Guides) bereitgestellt. Beispiele hierfür sind: Scribe/Scribe AI, das automatisch Schritt-für-Schritt-Anleitungen und SOPs (Standard operation proce- dures) erstellt. ag das Arbeitsabläufe mitschnei- det und in verständliche Walk- throughs und Prozessdokumentatio- nen überführt. Expertenwissen tematich verdichten Gerade in Service, Produktion, In- standhaltung oder im operativen Umfeld geht es darum, Erfahrungs- wissen aus den Köpfen zu holen und in nutzbare Formate zu bringen. Hier kommen beispielsweise zum Einsatz: Credular (DE), das Expertenwissen in Checklisten und Arbeitsanweisun- gen überführt. uia et atue, das Wissen direkt im Arbeitskontext erfasst und in skalierbare Arbeitsan- weisungen überführt. atile Manifest, eine Plattform für digitale Arbeitsanweisungen im Frontline-Umfeld. Ansprechpartnerin: Leonie Hasler nnoation Diversity leonie.haslerkrefeldbusiness.de elefon 35